2012: Elektrobuskonferenz München

Groteske Verbrauchsunterschiede zwischen Elektrobus und dem Wasserstoff-Brennstoffzellenbus. Trotzdem wird weiterhin viel Forschungsgeld in Wasserstofffahrzeuge versenkt.



  eCarTec und Elektrobuskonferenz München Oktober 2012


BYD berichtete von Testfahrten in ganz Europa mit einem 12 m Elektrobus. 90 bis 140 kWh Stromverbrauch auf 100 km.

2012: Elektrobuskonferenz München
Groteske Verbrauchsunterschiede zwischen Elektrobus und dem Wasserstoff-Brennstoffzellenbus. Trotzdem wird weiterhin viel Forschungsgeld in Wasserstofffahrzeuge versenkt.
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409 km Testfahrten in Barcelona mit 126.85 kWh/100 km.

2012: Elektrobuskonferenz München
Groteske Verbrauchsunterschiede zwischen Elektrobus und dem Wasserstoff-Brennstoffzellenbus. Trotzdem wird weiterhin viel Forschungsgeld in Wasserstofffahrzeuge versenkt.
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2697 km Testfahrten in Budapest mit 115,39 kWh/100 km

2012: Elektrobuskonferenz München
Groteske Verbrauchsunterschiede zwischen Elektrobus und dem Wasserstoff-Brennstoffzellenbus. Trotzdem wird weiterhin viel Forschungsgeld in Wasserstofffahrzeuge versenkt.
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Ende August 2012 183 km Bergtest am Gaisberg bei Salzburg mit 112,65 kWh / 100 km. Die 840 m von Salzburg Gnigl zur Gasibegspitze rauf, der Akku ist auf 87%. Die 840 m wieder runter, der Akku ist auf 92% geladen. Während ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor beim Bergabfahren nur potentielle Energie in thermische Energie umwandelt, wurde hier der Akku um 16 kWh geladen. Im Kleinem geschieht dies bei jedem Bremsen bei einer Haltestelle, bei jedem Bremsen vor einer roten Ampel.

2012: Elektrobuskonferenz München
Groteske Verbrauchsunterschiede zwischen Elektrobus und dem Wasserstoff-Brennstoffzellenbus. Trotzdem wird weiterhin viel Forschungsgeld in Wasserstofffahrzeuge versenkt.
Bild 4

Mercedes gibt seinen neuesten Brennstoffzellenbus mit 10 bis 14 kg Wasserstoff auf 100 km an. Das ältere Modell hatte einen Horrorverbrauch von 20 bis 24 kg.

1 kg Wasserstoff enthält 33 kWh thermischer Energie. Elektrolyse und verpressen in die Hochdrucktanks erfordern etwa 45 kWh Strom für 1 kg Wasserstoff. Der Brennstoffzellenbus erfordert daher 350% mehr Strom als der Elektrobus.

Der hohe Aufwand in der Produktion von Wasserstoff spiegelt sich auch im Preis wieder: 9,50 EUR pro kg (April 2016 Hannover Industriemesse). Nach Energiegehalt umgerechnet entspricht dies 2,82 EUR pro Liter Diesel. Die 12 kg Wasserstoff Durchschnittsverbrauch sind bei dem Preis 114 EUR. Dieselbusse dieser Größe verbrauchen 40 bis 45 Liter Diesel. Der BYD Elektrobus 90 bis 140 kWh Strom.



  Angela Merkel und die Autoindustrie


Betrachten wir einmal die Performance der Regierungen unter Angela Merkel in einem weniger emotionalen Bereich als der Flüchtlingspolitik: Die Autoindustrie.

1992: Das Rügen Experiment
Unter Forschungsminister Heinz Riesenhuber und Umweltministerin Angela Merkel fand von 1992 bis 1996 auf der Insel Rügen die Beweisführung zur Untauglichkeit von Elektroautos statt.


2007: Das Merkel Versagen beginnt
Bereits am 31. Jänner 2007 der erste Aufruf an Merkel, um zu verhindern, dass die deutsche Autoindustrie sich auf ihren Lorbeeren ausruht und den Anschluss verliert.


2008: Merkel in der Ölpreiskrise
Die Ölpreiskrise hätte zu wichtigen industriepolitischen Weichenstellungen in der deutschen Autoindustrie führen müssen. Statt dessen erbärmliches Winseln um niedrigere Ölpreise


2009: China kündigt drastische Zulassungsbestimmungen an
Der chinesische Amtskollege zu Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel: ''Hast Du einen einzigen Benzinroller gesehen? Gibt's nicht mehr, nicht mehr zulassungsfähig, nur mehr Elektroroller''.


2010: Elektroauto mit 300 km Reichweite
Die Sensation am Genfer Autosalon: das erste familientaugliche Elektroauto mit 300 km Reichweite. Mit dem BYD e6 bricht die Elektromobilität aus schmalen Nischenmärkten aus.


2011: Die Betrugsformel für Plug-in Hybrid Verbrauchsmessung
Deutschland konnte die EU-Vorgaben bei der CO2-Emission für die Autoindustrie nicht senken. Doch die Betrugsformel zum Schönrechnen von Plug-in Hybrids gelingt.


2013: Studie Markteinführung Elektroautos
Die deutsche Autoindustrie hat es sogar geschafft das staatsnahe Forschungsinstitut Fraunhofer zu korrumpieren. Eine unwissenschaftliche Arbeit zum Markt von Elektroautos zeigt es.


2014: Tesla kündigt 50 GWh Akkufabrik an
Die Größe der geplanten Fabrik zeigt den Willen nicht nur in der Oberklasse zu verkaufen. Mit der Produktionskapazität ist ein breiter Angriff in die obere Mittelklasse möglich.


2015: VW Dieselgate
Großbetrug als Industriepolitik und die Folgen wenn es auffliegt. Die deutsche Politik hat systematisch ein Umfeld geschaffen, wo Volkswagen dachte damit durch kommen zu können.


2016: China Schock 8% Quotenregel für Elektroautos
Jahrelanger Tiefschlaf der deutschen Autoindustrie, ein paar rollende Verzichtserklärungen, um zu behaupten, man würde ja Elektroautos bauen. Doch dann der Weckruf aus China.


2017: Mercedes hat das Kodak Syndrom
Kodak war führend bei Digitalkameras, nur hatte man Angst diese zu verkaufen. Fragen Sie einmal einen Mercedes Händler nach dem Denza 400 mit 62 kWh Akku und 400 km Reichweite.


2017: Merkel sieht schwarz für deutsche Autoindustrie
Bei einem Treffen mit ihren Kollegen aus der EU schnitt die Kanzlerin nach SPIEGEL-Informationen ein heikles Thema an: den absehbaren Niedergang einer deutschen Vorzeigebranche.




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