AfD: Europa und EURO: sehr gut
Der Umbau der EU von einer Wirtschafts- und Interessensunion zu einer Zentralregierung ist demokratisch nicht legitimiert. Der EURO als ideologisch politisch motivierter Pfusch.
Die große Vielfalt der verschiedenen nationalen und regionalen
kulturellen Traditionen macht das Besondere unseres
Kontinents aus.
Wir sind dagegen, die EU in einen zentralistischen Bundesstaat
umzuwandeln. Stattdessen treten wir dafür ein, die
EU zurückzuführen zu einer Wirtschafts- und Interessengemeinschaft
souveräner, lose verbundener Einzelstaaten
in ihrem ursprünglichen Sinne. Wir wollen in Freundschaft
und guter Nachbarschaft zusammenleben.
16 Programm für Deutschland | Europa und Euro
Wir lehnen die Vereinigten Staaten von Europa ebenso
ab wie eine EU als Bundesstaat, aus der kein Austritt mehr
möglich ist. Unser Ziel ist ein souveränes Deutschland, das
die Freiheit und Sicherheit seiner Bürger garantiert, ihren
Wohlstand fördert und seinen Beitrag zu einem friedlichen
und prosperierenden Europa leistet.
Sollten sich unsere grundlegenden Reformansätze im bestehenden
System der EU nicht verwirklichen lassen, streben
wir einen Austritt Deutschlands oder eine demokratische
Auflösung der Europäischen Union und die Neugründung
einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft an.
Ich habe bei der Volksabstimmung 1994 in Österreich für die EU gestimmt,
genau für die Art von EU, welche hier im Wahlprogramm der AfD beschrieben wurde.
Ich habe keineswegs für die Art EU gestimmt, zu der diese vermurkst wurde.
Deswegen habe ich 2015 das Volksbegehren EU-Austritt in Österreich unterschrieben.
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2.4 Volksabstimmung über den EURO
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Wir fordern, das Experiment EURO geordnet zu beenden.
Sollte sich der Bundestag dieser Forderung nicht anschlie-
ßen, muss über den Verbleib Deutschlands im Währungsverbund
eine Volksabstimmung durchgeführt werden.
Die heutige EURO-Zone war schon immer, und lange vor
ihrer politischen Planung in den 1990er Jahren, ein Gebiet
mit wirtschaftlichen, währungspolitischen und kulturellen
Unterschieden. Nach allen geschichtlichen Erfahrungen hat
es sich nicht für eine einheitliche, suprastaatliche Währungsunion
geeignet und hätte über die Freihandelszone der EWG
nicht hinausgehen dürfen. Die Einführung des EURO war
von Anfang an ein rein politisches Projekt. Alle Warnungen
von Ökonomen und Historikern wurden ignoriert.
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