SteuerreformAnfrage von Roland Mösl bei der Energie Enquete des Salzburger Landtags am 29. Juni 2011 in der FH Puch bei Hallein - Teil Steuerreform | ![]() | |
Und abschließend noch: Es wurden auch angesprochen Vergünstigungen und Steuer für Energieeffizienz, so irgendein Flickwerk in der Politik, um wesentliche Fehler des Steuersystems zu kompensieren.
Was wir brauchen ist eine komplette Umgestaltung des Steuersystems. Und das ist auch eine Aufgabe über mehrere Jahrzehnte. Wir kommen von links nach rechts nicht in einem Schritt. Nämlich dass die Arbeit extrem hoch besteuert ist. Ein Arbeitgeber muss 2,4 Euro einnehmen, damit er auf das Gehaltskonto vom Arbeitnehmer 1 Euro überweisen kann. Wir müssen das symmetrisch abbauen. Das heißt weniger Sozialversicherungsbeitrag Arbeitgeber, weniger Sozialversicherungsbeitrag Arbeitnehmer und das alles durch Ressourcenbesteuerung ersetzen, also in erster Linie zum Beispiel eine CO2-Steuer, aufkommensneutral selbstverständlich, damit sich der arme Arbeiter nämlich die Sanierung leisten kann, weil Mensch kann sich Mensch fast nicht mehr leisten, weil eben dieser Unterschied durch das Steuersystem bestimmt ist. Durch diese Maßnahmen werden nämlich Sanierungen unheimlich viel wirtschaftlicher sofort, weil mehr am Gehaltskonto des Arbeitnehmers und er kann mehr menschliche Arbeit leisten und das ist ja die Hauptsache, was bei einer Haussanierung ist. Die besteht ja meistens nur aus Lohnkosten, nur wenig Einsatz an Materialien. Ja, das wäre alles. Danke für die Aufmerksamkeit. |