Die Linke Marko Fest: Fusionsforschung Geldverschwendung

Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 4



MF: Die Gelder für die Atomfusions-Reaktoren sind rausgeschmissenes Geld. Sie werden auch in 30 Jahren nicht einsatzbereit sein.

PEGE: Die Kernfusion wird ein wirtschaftliches Umfeld antreffen, in dem die Kernfusion nicht wirtschaftlich sein kann.

MF: Kohlekraftwerke mit Kohlendioxidspeicherung stehen derzeit nicht zur Verfügung und werden teurer sein als solare Energien.

PEGE: Der Kommentar zu dieser Antwort wird am 24. Juni geschrieben. Beeindruckt von all den neuen Dünnschischtmodulen auf der Intersolar 2008 verfasst die PEGE gerade eine Studie zur solaren Baupflicht, Mit Synergieeffekten beim Bau und den Preisen der neuen Dünnschichtmodule ist die Grid Parity viel näher als gedacht. Und nach der Grid Parity kommt die Kohlestromparity.

PEGE: Was schätzen Sie, wieviel Barrel Öl jährlich könnten weltweit durch die von Ihnen vorgeschlagenen Strategien ab 2018 jährlich eingespart werden?

MF: Die LINKE wirkt zunächst mal nur in Deutschland. Man kann nur hoffen, dass Obama zukünftiger Präsident in den USA wird und damit auch ein wirksames Kyoto-Nachfolge-Abkommen in Sichtweite gelangt. Ob bis 2018 schon eine Halbierung des Ölverbrauchs in die Industriestaaten möglich ist, ich kann das bisher nicht erkennen, dass dies so schnell umsetzbar sein wird angesichts der zahlreichen Widerstände. Wünschenswert wäre es freilich. Am Ende wird aber der Preisdruck radikal die Gesellschaften umwälzen. Das ist das, was sicher ist. Auch in China werden sich diese Kräfte am Ende durchsetzen.

PEGE: Nach einer Studie der PEGE wären kriegswirtschaftliche Maßnahmen erforderlich zum schnellstmödlichen Ausbau von Photovoltaik und Lithiumakkus, um -50% Ölverbrauch bis 2018 zu schaffen.
Linke Politik in Deutschland
Kommentare und Stellungnahmen zur Politik der Linken Partei Deutschland verfasst von der PEGE.




  Umfrage zum Thema Energie an die deutschen Parteien


Wie haben etwa 100 Adressen der Bundes- und Landesparteien angeschrieben mit 4 Fragen zu der Energiesituation in der Zukunft. Nur 5 Antworten erreichten uns.

Bei den Blinden ist der einäugige König
Wie zu erwarten gibt es bei den beantworteten Umfragen einiges zu kritisieren. Doch es sind die einzigen die sich dazu Gedanken gemacht haben. Die anderen zogen es vor zu schweigen.


Grüne Brandenburg zur Energiefrage
Dr. Elke Seidel von den Grünen in Brandenburg beantwortete am 29. Mai unsere Fragen.


FDP Gudrun Kopp zur Energiefrage
Matthias Schenk, wissenschaftlicher Referent von Gudrun Kopp, Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Energiepolitik und Welthandelsfragen zu unseren Fragen:


FDP - die Zuseher Partei
Freiheit ist nicht vereinbar mit kurzfristigen Profitstreben wo jegliche Konsequenzen für die Zukunft negiert werden. Nach Ansicht der PEGE ist die FDP die Antifreiheitspartei.


Die Linke Marko Fest zur Energiefrage
Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 1:


Die Linke Marko Fest: Mobilität ohne Öl
Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 5





Gudrun Kopp FDP zur Energiefrage
Beantwortet von Matthias Schenk, wissenschaftlicher Referent von Gudrun Kopp, Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Energiepolitik und Welthandelsfragen .


Freie demokratische Partei zur Energiefrage
Der wissenschaftliche Referent Matthias Schenk von Gudrun Kopp, Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Energiepolitik und Welthandelsfragen zu unseren Fragen:


Die Linke Marko Fest zum Ausstieg aus dem Öl
Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 2:


Die Linke Marko Fest zur Solarenergie
Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 3




Kontext Beschreibung:  Die Linke Markus Fest
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