Grüne Brandenburg zur Energiefrage

Dr. Elke Seidel von den Grünen in Brandenburg beantwortete am 29. Mai unsere Fragen.



PEGE: Was schätzen Sie wann wird zum ersten mal ein Ölpreis von ca. 200$ pro Barrel erreicht?
Grüne: zwischen 2009 und 2014

PEGE: Welche Auswirkungen hätte ein Ölpreis von beispielsweise 200$ im Jahr 2010 auf unser Leben?
Grüne: Wenn wir zuwarten große Auswirkungen. Wenn wir HEUTE konsequent umsteuern geringere aber dennoch spürbare
PEGE: Diese Meinung wird auch von der PEGE vertreten, Siehe Unterschied 2018

PEGE: Welche Strategien für einen Ausstieg aus der Abhängigkeit vom Öl sehen Sie?
Grüne: Anders denken als wir es gelernt haben. Grüne Raffenerien - alles was aus Öl gemacht wird, kann aus Pflanzengemacht werden.
PEGE: 85 Millionen Barrel pro Tag mit 0,3 Liter pro m² und Jahr mit Pflanzen zu ersetzen sind 16,4 Millionen Quadratkilometer. Die Flächeneffizienz von Pflanzen ist dazu sehr gering.

PEGE: Welche Form der Energiegewinnung würden Sie als die zukunftsträchtigste ansehen?
Grüne:Sonne und alles was da dran hängt (Sonne, Wind, Wasser, öberflächliche Erdwärme) Die Sonne schickt täglich 15000 mal mehr Energie auf diese EINE ERDE als diese EINE ERDE weltweit an einem Tag verbraucht (wir brauchen ein DIN A4 Blatt Energie, die Sonne schickt uns aber kostenlos 15000 Blätter auf die Erde=30 x 500 Blatt = 1 Meter fünfzig hoher Stapel)

PEGE: Was schätzen Sie, wieviel Barrel Öl jährlich könnten weltweit durch die von Ihnen vorgeschlagenen Strategien ab 2018 jährlich eingespart werden?
Grüne: Alle
PEGE: Die Worte hör ich wohl, doch mir fehlt der Glaube. 85 Millionen Barrel pro Tag mit einer Quote von 5 kWh pro Liter zu ersetzen bedeutet 24.635 TWh Strom aus erneuerbarer Energie pro Jahr. Das ist mehr als eine Verdoppelung der Stromweltproduktion. In unserer Studie Ausbau der Photovoltaikweltproduktion mit kriegswirtschaftlichen Maßnahmen sind wir froh bis 2018 50 Millionen Barrel pro Tag ersetzen zu können.

PEGE: Wie stellen Sie sich eine künftige Mobilität ohne Öl vor?
Grüne: Elektroauto, Oldtimer können mit kaltgepresstem Öl aus Wildkräutern fahren
PEGE: Der größte Teil der Mobilität wird elektrisch sein. Für Langstreckenfahrten wird Methanol erzeugt aus Biomasse mit Wasserstoff gestreckt für die Range Extender der Plug-in Hybridautos benötigt werden.


  Umfrage zum Thema Energie an die deutschen Parteien


Wie haben etwa 100 Adressen der Bundes- und Landesparteien angeschrieben mit 4 Fragen zu der Energiesituation in der Zukunft. Nur 5 Antworten erreichten uns.

Bei den Blinden ist der einäugige König
Wie zu erwarten gibt es bei den beantworteten Umfragen einiges zu kritisieren. Doch es sind die einzigen die sich dazu Gedanken gemacht haben. Die anderen zogen es vor zu schweigen.


FDP Gudrun Kopp zur Energiefrage
Matthias Schenk, wissenschaftlicher Referent von Gudrun Kopp, Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Energiepolitik und Welthandelsfragen zu unseren Fragen:


FDP - die Zuseher Partei
Freiheit ist nicht vereinbar mit kurzfristigen Profitstreben wo jegliche Konsequenzen für die Zukunft negiert werden. Nach Ansicht der PEGE ist die FDP die Antifreiheitspartei.


Die Linke Marko Fest zur Energiefrage
Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 1:


Die Linke Marko Fest: Mobilität ohne Öl
Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 5





Gudrun Kopp FDP zur Energiefrage
Beantwortet von Matthias Schenk, wissenschaftlicher Referent von Gudrun Kopp, Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Energiepolitik und Welthandelsfragen .


Freie demokratische Partei zur Energiefrage
Der wissenschaftliche Referent Matthias Schenk von Gudrun Kopp, Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Energiepolitik und Welthandelsfragen zu unseren Fragen:


Die Linke Marko Fest zum Ausstieg aus dem Öl
Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 2:


Die Linke Marko Fest zur Solarenergie
Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 3


Die Linke Marko Fest: Fusionsforschung Geldverschwendung
Marko Ferst ist Mitglied im Koordinierungsrat der Ökologischen Plattform bei der LINKEN und beantwortete am 16. Mai unsere Fragen. Teil 4




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