Stauvorwurf der Autoindustrie ist Eigentor

Zur IAA 2007 wirft die Autoindustrie der Politik vor, durch die vielen Staus Mitschuld am CO2 Ausstoß zu sein, doch dies ist bei genauer Betrachtung ein Eigentor.



  Fast kein Verbrauch bei Schleichfahrt im Stau


Ein gutes Auto hat fast keinen Energieverbrauch im Stau. Wofür den auch? Um mit 5 bis 30km/h im Stau mit zu rollen ist ja fast kein Luftwiederstand zu überwinden. Also braucht doch ein Auto im Stau deutlich weniger als wenn es mit 100 km/h fahren würde.

Ja, das sollte selbstverständlich der Stand der Technik sein. Der Stau als lästige zeitraubende Angelegenheit, aber ein wahrer Energiesparer. Stellen wir uns mal so eine Stammtischdiskussion vor:

"Gestern war zwischen München und Nürnberg so ein Stau, daß ich mit nur 11 kWh auf 100km gefahren bin, sonst brauch ich dort 20 kWh"

  Nur Autos mit fossiler Antriebstechnik brauchen viel im Stau


Ganz anders sieht es im Stau freilich mit fossilen Autos aus. All den fossilen nicht zukunftsfähigen Autos, welche uns die Autoindustrie als sogenannte "Neuwagen" anbietet. Da rollt man mit 9 km/h im Stau, aber der Verbrauch ist so hoch, als würde man mit 170km/h dahin rasen.

  Eigentor


Damit ist der Vorwurf an die Verkehrspolitik nicht genug gegen Staus zu unternehmen und so einen höheren CO2 Ausstoß zu verursachen ein Eigentor der Autoindustrie. Wir wollen endlich Plug-in-Hybridautos! NO PLUG - NO DEAL!