Warenkorb zur Inflationsberechnung nicht geeignet

Der Warenkorb ist für eine korrekte Inflationsberechnung nicht geeignet. Es gibt mehr Probleme als neuen Luxus in den Warenkorb zu legen und damit die Inflation hoch zu rechnen.

  Spritsäufer VW Käfer 1500


Mein erstes Auto 1978 war ein gebrauchter VW Käfer 1500. Unmögliche Aerodynamik und ein luftgekühlter Boxermotor machten das 810 kg schwere Auto zu einem hemmungslosen Spritsäufer. Dauervollgas auf der Autobahn, das waren mit 44 PS so 125 km/h Spitze, führten zu 11 Liter auf 100km. Im winterlichen Wiener Stadtverkehr steigerte sich das auf unglaubliche 19 Liter auf 100 km.

  Seat Alhambra


Jetzt fahre ich einen Seat Alhambra. Wenn ich den Tempomat auf 125 km/h einstelle werde so 6 Liter Diesel auf 100 verbraucht. Wenn ich hingegen den VW Fox als modernen Käferersatz betrachte wären es wohl eher 3,5 Liter.

  Funktionale Kosten gegen Warenkorb


Nach funktionalen Kosten gerechnet ist der Treibstoff seit 1978 gleich geblieben. Der typische Kleinwagen von damals schluckte so 10 Liter Benzin zu 50 Cent. Macht 5 EUR auf 100 km. Ein heutiger Kleinwagen kann mit 5 Liter Diesel zu 1.-EUR auf 100 km gerechnet werden. Macht wieder 5 EUR auf 100 km.

Im Warenkorb ist zwar der prozentuelle Anteil vom Treibstoff zurück gegangen, dieser wird derzeit alle 5 Jahre nach einer Konsumerhebug neu gefüllt. Trotzdem tragen nach dem Modell Warenkorb die Treibstoffpreise zur Inflation bei.

Neben dem einfließen von Luxus ist das nicht Berücksichtigen von weniger Verbrauch um eine Funktion zu erfüllen eine weitere Inkorrektheit des Inflationsmodells Warenkorb.

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