Warenkörbe zur Inflationsfeststellung

Im Gegensatz zum funktionalen Ansatz wird beim Warenkorbmodell ein Minderverbrauch durch verbesserte Technik nicht in der richtigen Größenordnung berücksichtigt.

Durch technische Verbesserungen wird ein Verbrauchsgut zur Herstellung der selben Funktionalität nur noch in der Halben Menge benötigt. In der gleichen Zeit hat sich das durchschnittliche Einkommen und der Preis für dieses Verbrauchsgut verdoppelt.

Die zur Erstellung des Warenkorbs vorgenommen Konsumerhebung ermittelt, daß die Ausgaben für dieses Verbrauchsgut von 40% auf 20% der Haushaltsausgaben zurück gegangen sind.

100% höhere Preise für 20% des Warenkorbes schlagen beim Warenkorbinflationsmodell als 20% Preisindexsteigerung durch.

  Früher Heute
Einkommen 10002000
Verbrauch 400 200
Preis 12
Warenkorbanteil Verbrauchsgut 40% 20%
Inflation nach Warenkorb 20%
Inflation nach funktionalem Ansatz 0%


Was passiert als nächstes? Richtig! Alle Vermieter schicken Ihren Mietern einen Brief, aufgrund der amtlichen Preisindexsteigerung wird Ihre Miete von 500 auf 600 erhöht. Am nächsten Tag laufen die Vertreter der Arbeitgeber zu den Arbeitnehmern und fordern eine Lohnerhöhung.

Somit löst der Modellfehler im Warenkorbmodell eine pernamente Inflation aus.
 
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