Rechnungshof kritisiert Karl Heinz Grasser Homepage

Es war einmal ein Minister - Staatsdiener - der für den Standort Österreich warb. Aus Dankbarkeit versucht man Ihm jetzt an einem Strick aus Schenkungssteuer aufzhängen.



  Eindeutiger Vorgang


Standortwerbung für Österreich, wer könnte da ein erfolgreicher Werbeträger sein? Die Wahl der Industriellenvereinigung fiel auf Karl Heinz Grasser. So nach dem Motto, siedeln Sie Ihren Betrieb in Österreich an, mit so einem jungen dynamischen Finanzminister kann es nur aufwärts gehen.

Normal werden für solche Aktionen teure Werbeverträge abgeschlossen. Nicht so aber mit KHG. Alles Geld, welches er von der Industriellenvereinigung bekommen hat, wurde für die Homepage wieder ausgegeben.

KHG dachte schließlich ist er Minister, also zu deutsch oberster Staatsdiener, und wenn dann jemand Ihm als Werbeträger braucht, dann hat er es unentgeltlich zu machen.

  Patscherte Konstruktion


Wenn die Industriellenverinigung mit dem Finanzminister eine Aktion starten, dann versteht man sich ja, man ist ja unter sich. Partner die nur das Wachstum von Österreich im Auge haben und dafür gemeinsam handeln wollen.

Also ist man nicht zum Notar, Rechtsanwalt und Steuerberater maschiert um eine in jeder Hinsicht wasserdichte unangreifbare Konstruktion zu erarbeiten, sondern hat eine simple Konstruktion gewählt, die sich jetzt als angreifbar heraus stellt.

Unzählige Rechtskonstruktionen wären für den Vorgang denkbar gewesen, aber man hatte eben nicht gedacht, daß sich Erbsenzäher und Wortklauber daran machen diese Rechtskonstruktion zu zerlegen und dabei die ursprüngliche Absicht komplett ignorieren.

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