Mehr Handystationen ja bitte

Menschen mit Angst vor Elektrosmog applaudieren bei der geplanten Handymastensteuer, obwohl diese genau das Gegenteil bewirkt, von dem was gewünscht wird.

  Das Quadrat der Entfernung


Ich weiß, den Angehörigen der Elektrosmogsekte kann man nicht mit physikalischen Erklärungen kommen. Diese Seite wendet sich ja auch nicht an den harten Kern, sondern an all jene die durch das ständige Getöse verunsichert sind.

Nehmen wir eine Taschenlampe und leuchten etwas in 1m Entfernung an. Dann gehen wir auf 2m und auf 10m Entfernung. Die Folge ist, daß das angestrahlte Objekt nur 1/4 und 1/100 so hell angeleuchtet wird. Licht ist eine elektromagnetsiche Welle. Genau so ist es bei allen elektromagnetsichen Wellen.

Jetzt stellen wir uns mal vor wir hätten eine Supertaschenlampe mit automatischer Helligkeitsregulierung. Wir wiederholen das Experiment. Bloß diesmal bleibt das angestrahlte Objekt immer gleich hell. Bloß die Taschenlampe leuchtet mit vierfacher und hundertfacher Leistung. Genauso eine Supertaschenlampe ist das Handy.

  Sendeleistung 0,001 Watt bis 1 Watt


Handies mit GSM 1800 regeln automatisch die Sendeleistung zwischen 0,001 und 1 Watt in 16 Stufen. Ist die nächste Basisstation weiter entfernt, wird einfach die Sendeleistung erhöht. Daraus ergibt sich, daß die Angehörigen der Elektrosmogsekte eigentlich eine Handybasisstation auf jeden einzelnen Haus verlangen müßten, weil dann würden all die Handies mit der geringsten Sendeleistung auskommen.

  Ausdünnen der Basisstation erhöht Sendeleistung


Nehmen wir mal an, die niederösterreichische Handymastensteuer würde es erreichen, daß 75% der Sendemasten stillgelegt werden. Die durchschnittliche Entfernung von einem Handy zum nächsten Masten wäre dann doppelt so groß, die erforderliche Leistung viermal so groß. Also genau das Gegenteil von dem was die NÖ Landesregierung der Bevölkerung als Begründung der Geldbeschaffungsaktion einreden möchte.

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