Finanzministerium möchte Trinkgelder besteuernAnstatt die unsinnige Besteuerung der menschlichen Arbeit endlich aufzugeben will das Finanzministerium in Österreich einen Schritt in die andere Reichtung gehen.
Der fundamentale Grundsatz jeder Steuersystems in einer ehrlichen Gesellschaft muß sein: Steuern müssen klar kontrollierbar sein. Ressourcenbesteuerung ist klar kontrollierbar. Besteuerung menschlicher Arbeit ist nicht klar kontrollierbar. Besteuerungsgrundlagen die nicht klar kontrollierbar sind führen zur Unerhrlichkeit und somit zu einer kriminellen Gesellschaft.
Schärferer Kontrollen werden vom Finanzministerium angekündigt. Unbestätigten Gerüchten zufolge werden hunderte Finanzbeamte mit kleinen Hochleistungsvideokameras ausgerüstet und erhalten derzeit eine spezielle Ausbildung als unaufflällige Under Cover Agenten zu arbeiten. Bald werden sich tausende Kellner und Taxler vor dem Finanzgericht mit Videos über streng geheime 50 Cent Trinkgeldübergaben konfrontiert sehen. Angeklagter, Sie haben Ihre Trinkgeldeinnahmen am 30.Jänner mit 0.-EUR deklariert, dieses Video belegt aber eindeutig, daß Sie mindestens 50 Cent Trinkgelder an diesem Tag eingenommen haben.
Kanzler Wolfgang Schüssel sieht ein, daß mit der unheimlichen Popularität eines Trinkgeldspitzelstaates keine Wahl zu gewinnen ist. Daher gibt Schüssel die Parole aus "Vorwärts wir müssen zurück". Unbestätigten Gerüchten zufolge wurden alle Ausbildungslager für das Training für Beobachter von Trinkgeldübergaben sofort geschlossen. |

