Total überarbeitet - Mangel an Arbeitskräften

Die Arbeitslosenstatistik möchte uns erzählen, er gäbe viel zu wenig Arbeit um all die Arbeitslosen zu beschäftigen. Doch die Bevölkerungsstatistik enttarnt dies als Lüge.



  Geburtenstatistik als Indikator


In manchen Ländern ist die Geburtenstatistik unter 1,2 Kinder pro Frau. Weit unterhalb der für den Erhalt der Bevölkerung notwendigen Zahl knapp über 2. Was würde ein Verhaltensforscher dazu sagen, wenn die Reproduktionsstatistik einer Art derart drastisch nach unten geht?

Der Verhaltensforscher würde eine schwere Seuche, schwerwiegende Eingriffe in den Lebensraum der Art, einen schweren Mangel an Nahrung oder sonstige Katastrophen dafür verantwortlich machen. All diese möglichen Ursachen haben eines gemeinsam: diese Art unterliegt gerade einer drastischen Reduktion beim Lebensstandard.

Warum so wenig Nachwuchs? Die Population dieser Art muß einen schweren Stress ausgesetzt sein. Soviel Stress, daß für die Aufzucht des Nachwuchs fast keine Resourcen mehr übrig bleiben. Alles muß in die Nahrungsbeschaffung investiert werden um überhaupt noch zu überleben.

  Die Stressgesellschaft sind wir


Die Arbeitslosenstatistiken möchten uns einreden es gäbe einen Mangel an Arbeit. Es ist zu wenig Arbeit da. Nicht alle können mit Arbeit versorgt werden. Die Geburtenstatistik hingegen zeigt eine Gesellschaft unter wahnsinnigen Stress, wahnwitziger Überarbeitung. Die unmittelbare Selbsterhaltung zwingt uns offensichtlich soviel Arbeit ab, daß kein ausreichender Nachwuchs mehr möglich ist. Zuviel Arbeit! Viel zuviel Arbeit!

Hinter diesen sehr gegenstätzlichen Aussagen liegt etwas, was wir als Gesellschaft uns unbedingt ansehen sollten, wenn wir überleben wollen.