Kühlung - die Grenzen der Kernfusion

Egal ob fossile Brennstoffe verbrennen, Kerne Spalten oder Kerne fusionieren, jedes Kraftwerk benötigt eine Kühlung. Gerade bei der Kernfusion ist der Kühlbedarf sehr hoch.

  30% Strom 70% Abwärme


Ist das Verhältniss bei konventionellen thermischen Kraftwerken. Diese haben keinen nennenswerten Eigenbedarf am Strom. Ganz anders hingegen beim Fusionskraftwerk. Magnetfelder großer Sträke zum Einschluß des Plasmas erfordern Strom. Bevor die Fusion stattfindet muß das Plasma auf eine für den Fusionsvorgang erforderliche Temperatur hochgeheizt werden.

JET und ITER sind beides Konstruktionen, die nicht für eine koninuierliche Fusion geeignet sind. Vielleicht stellt dann der benachbarte Fusionsreaktor den Strom zum hochheizen bereit.

  Wesentlich mehr Abwärme pro kWh Strom


Nehmen wir einmal ein Kraftwerk mit 5 GW thermischer Leistung. Aus den 5 GW thermischer Leistung werden 1.5 GWh Strom erzeugt. Wenn jetzt ein Fusionsreaktor 1/3 des Stroms zum hochheizen und für die Magnetfelder benötigt, dann würde dies das Verhältniss von Abwärme zum gelieferten Strom drastisch verschlechtern.

  Super Sommer 2003: die Grenzen der Kühlung


Wochenlanger Sonnenschein, keine Niederschläge, Kraftwerke mußten mangels Kühlwasser die Leistung drosseln. Nach Prognose der Klimaforscher werden in einigen jahrzehnten solche Supersommer normal sein. Was macht es da für einen Sinn in eine Energiequelle zu investieren, die in einem heißen trockenen Sommer noch weit weniger Strom liefern kann?

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